Beijing 2008 vor dem Olympischen Spielen 
(Auf der Straße)
Reporter (Tobias): Ich bin Reporter vom Hamburger Abendblatt. Wir haben das                        
                              Jahr 2008. Die Olympischen Spiele werden morgen eröffnet.                                     
                              Ich bin extra aus Hamburg nach Peking gekommen um                
                              Material über die Olympischen Spiele zu sammeln. Ich bin
                              bereits vielen Menschen aus verschiedenen Nationen
                              begegnet. Ganz Peking ist voller Freude durch das Feiern
                              dieser Spiele. Überall hängen die Nationalflaggen
                              verschiedener Nationen und Slogans um die Olympiade zu 
                              feiern. Alle Chinesen sind sehr stolz. Die Ausländischen
                              Sportler sind auch sehr glücklich darüber das sie die
                              Möglichkeit haben die Chinesische Kultur kennen zu lernen.
                              Auf der Straße kann man sehr viele ausländische Touristen
                              sehen. Ich habe gehört das alle Hotels bereits vor einem
                              Monat ausgebucht waren. In Restaurants, Supermärkten,             
                              Banken ... , überall muss man lange Warteschlangen bilden. 
                              Aber trotzdem ist die Stimmung von jedem sehr gut. Auf der
                              Straße tragen die Pekinger sehr farbenfreudige und modische 
                              Kleidung. Die Geschäfte in den Läden laufen sehr gut. Dieses
                              Jahr wird Pekings Wirtschaftswachstum in großem Ausmaß 
                              ansteigen.
                              Peking hat nicht sehr viele Bäume, deshalb mögen viele
                              Leute es im Park Spazieren zu gehen, Sport zu treiben und          
                              sich zu entspannen. Mittags sind ungewöhnlich viele
                              Menschen im Park. Da vorne ist der Bei Hai (Nordsee)
                              Park. Dort ist eine Frau die Kung Fu trainiert und eine 
                             Ausländische Sportlerin führt gerade ein Gespräch mit ihr. Ich 
                             gehe mal zu gucken.
   
(Im Park)
Reporter (Tobias):             Hallo!
Chinesische Frau (Neele): Hallo!
Sportlerin (Ulrike):            Hallo!
Reporter:                            Du lernst Kung Fu, du lernst doch bestimmt schon              
                                           sehr lange, oder?
Chinesische Frau:              Richtig, woher weißt du das?
Reporter:                            Es sieht sehr gut aus wie du trainierst.
Chinesische Frau:              Danke! Wo kommt ihr her?
Sportler: Ich komme aus Deutschland.
Reporter: Ich komme auch aus Deutschland.
Sportler: Lernst du Shaolin - Kongfu?
Chinesische Frau: Ja, möchtet ihr die Geschichte von Shaolin- Kung Fu wissen?
Sportler: Ja, natürlich.
Reporter: Bitte erzähl' es uns. Ich habe in Deutschland etwas über den Shaolin –Tempel gehört.
Chinesische Frau: Vor 1500 Jahren kam ein indischer Mönch nach China um den Buddhismus zu verbreiten. Der damalige Kaiser errichtete für ihn einen Shaolin – Tempel. Danach hat Putidamo hier seine Meditationsschule ins Leben gerufen.
Sportler: Das war schon alles?
Reporter: So kurz kann die Geschichte nicht sein.
Chinesische Frau: Natürlich nicht. Zen- Buddhisten sind überzeugt, dass man ohne viel Übung den idealen Zustand nicht erreichen kann, daher plädierten dafür, durch die Methode der Zen- Meditation zu einem idealen Zustand zu kommen. Mönche, die die Zen- Meditation durchführen, schlafen oft dabei ein, daher lernen viele Shaolin- Mönche auch Kung Fu. Ihr Kung Fu war nicht abgeschlossen, sie entwickelten es immer weiter, bis das heutige Shaolin-Kung Fu daraus wurde.
Sportler: Vielen Dank, dass du uns diese Geschichte erzählt hast. Wir werden sie nie vergessen.
Reporter: Ich habe auch Kongfu gelernt.
Sportler: Üb doch ein bisschen, damit wir es sehen können!
Reporter: Ja, okay.
Tobias übt Kung Fu.
Sportler, chinesische Frau: Prima, Prima!
Reporter: Danke. Auf Wiedersehen!
Chinesische Frau, Sportler: Auf Wiedersehen!
 
(Vor dem Laden für Hochzeitskleider)
Reporter: Jetzt denke ich daran die Straßen entlang zu gehen und mir das
                Alltagsleben der Pekinger an zu gucken. Dort ist ein Laden für    
                Hochzeitskleider.
                Ich gehe mal rüber und gucke.
(Vor dem Hochzeitskleider-Laden; Tobias lauscht.)
 
 Isabelle: Guten Tag!
Victoria: Guten  Tag! Woher kommst du?
Sportler: Ich komme aus Deutschland. Ich nehme an den Olympischen Spielen          
               In Peking teil.
Chinesin: Herzlich willkommen in Peking!
Sp.        : Danke! Wie heißt du?
Ch.        : Ich heiße Wu Fang. Ich möchte nächsten Monat heiraten. Jetzt suche 
               Ich ein Hochzeitskleid.
Sp.         : Herzlichen Glückwunsch! Seit wann kennt ihr euch?
Ch.         : Wir kennen uns seit zwei Jahren.Wir haben uns an der Universität
                kennengelernt. Ich bin als Lehrerin an einer Mittelschule tätig. Mein
                Verlobter sieht sehr gut aus, er hat eine sehr gute Arbeit und verdient
                Sehr viel Geld.
Sp.          : Wo findet eure Hochzeitsfeier statt?
Ch.          : Wir heiraten im Restaurant. Wir haben viele Verwandte und Freunde
                 eingeladen. Nach der Hochzeitsfeier beginnen die Flitterwochen.
Sp.           : Unsere und eure Hochzeit ist nicht gleich. Viele Deutsche heiraten
                 In der Kirche. Es gibt einen Pfarrer, der die Heirat bezeugt. Danach        
                 Tauschen Mann und Frau die Ringe. Ich möchte dir eine Frage zur
                 Heirat stellen. Wann habt ihr eure ersten Verabredungen? Welche
                 Meinung haben eure Eltern darüber?
Ch.           : Wir verabreden uns meistens in der Uni. Unsere Eltern sorgen sich
                  schon darum, aber mischen sich nicht ein. In der Mittelschule ist es uns nicht erlaubt, uns zu verabreden, weil wir fleißig lernen sollen. 
 Sp.          : Wir haben oft schon mit 12 Jahren einen Freund. Wir fragen zuerst,
                 ob der andere mein Freund sie möchte, wenn er will, verabreden wir
                 uns. Viele mögen ihre/-n Partner/-rin nicht wirklich, es ist bloß eine
                 Art Mode.
 
(Ring) Handy klingelt.
 
Sp.           : Oh, ich muss zum Training. Es hat mich sehr gefreut, dich kennen zu
                  Lernen. Es war interessant, mit dir zu reden. Wenn du Zeit hast bitte
                  Komm und gucke beim Wettbewerb zu.
Ch.            : Okay, werde ich machen. Ich wünsche dir in Peking viel Spaß.
                   Auf Wiedersehen!
Sp.            : Auf Wiedersehen!
 
Reporter: Jedes Land hat seine eigenen Sitten. Ich habe Hunger, ich gehe jetzt
                Essen!
 
 
Restaurantszene in Peking - Chinarestaurant
 
Journalist: Ich bin hier in einem Chinarestaurant. Hier ist es mit chinesischen Lampions geschmückt, viele chinesische Schriftzeichen und Bilder mit Bergen und Wasser sind aufgehängt. Im CD-Player läuft eine chinesische CD. Das Restaurant ist voll und es wird laut geredet. Oh, da stehen zwei Sportler, die sich unterhalten. Ich gehe mal auf sie zu...
Entschuldigen Sie bitte, darf ich mich mit unterhalten?
Annelie: Ist in Ordnung.
Meilian: Wir sprechen gerade über unsere Nationalhymne.
Annelie: Ich habe gehört, dass ihr öfter eure Nationalhymne singt.
Meilian: Ja, wir sind sehr stolz darauf. Wir singen jeden Tag vor unserem Unterricht, auch zu besonderen Anlässen.
Annelie: Findest du das gut?
Meilian: Ich finde das ganz wichtig und eine ernst zu nehmende Sache. Das ist unsere Kultur, nach dem Singen fühlen wir uns besser und dann können wir besser in unserem Programm weitergehen.Ich persönlich fühle mich viel, viel besser und danach habe ich wieder Kraft  um weiter zu trainieren.
Journalist: Bei uns in Deutschland ist es anders. Wir singen sie nicht in der Schule, auch nicht bei besonderen Anlässen.Nur bei Fußballspielen.
Meilian: Wie fühlt ihr euch, wenn ihr eure Hymne singt?
Journalist: Bei uns in Deutschland ist es nicht so wichtig und ernst. Wir singen sogar beim Biertrinken.
Meilian: Es ist komisch, dass zwei so große Länder so unterschiedliche Kulturen haben. Welchen Sport treibst du?
Annelie: Ich bin Schwimmer. Und du?
Meilian: Ich bin Marathonläufer.
Annelie: Wie viele Stunden trainierst du?
Meilian: ich trainiere pro Tag fünf Stunden. Entschuldigt, ich muss jetzt zum Training. Ich wünsche dir noch viel Erfolg.
Annelie: Danke. Auf Wiedersehen.
Meilian, Journalist: Auf Wiedersehen.
 
Journalist: Ich bin nach Peking zu den Olympischen Spielen um Interviews zu machen; dabei habe ich die chinesische Kultur kennengelernt.
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2008年奥运前夕的北京 
(Auf der Strasse)
 
记者Tobias:   我是汉堡晚报的记者。 今年是2008年,
 
运明天就要开幕了。 我特地从汉堡来到北京采访奥运。
 
我已经遇见了很多不同国家的人。为了庆祝这个运动会,
 
整个北京喜气洋洋。 到处掛着各国的国旗和庆祝奥运的
 
标语。 中国人都觉得很骄傲。外国的运动员也很高兴有
 
机会认识中国的文化。在街上可以看到很多外国游客。我
 
听说一个月以前所有的旅馆都已经客满了。在饭店超级市
 
场,银行..... 到处都必须大排长龙。可是大家的心情都很
 
好。 街上的北京的人穿著鲜艳,时髦。商店的生意非常
 
好。今年北京的经济成长将大幅度地提高。
 
 
        北京没有很多树木,所以很多人喜欢到公园里散步,
 
在那儿运动或者休息。中午公园里的人特别多。 前面是
 
北海公园。 那儿有一个太太在练功夫, 一个外国的运动
 
员正在跟她说话。我也去看看!
 
(Im Park)
 
记者Tobias: 你们好!
 
中国太太Neele, 运动员Ulrike: 你好!
 
记者:你练功夫已经练了很久了吗?
 
中国太太:对,你怎么知道的?
 
记者:你练得很好!
 
中国太太: 谢谢!你们从哪里来?
 
运动员:我从德国来。
 
记者:我也从德国来。
 
 
运动员:你练的是少林功夫吗?
 
中国太太:是的,你们想知道少林功夫的历史吗?
 
运动员:当然想。
 
记者:请讲吧。 我在德国听说过少林寺。
 
中国太太: 一千五百年前,一个印度和尚来到了中国向
 
中国人传授佛教。当时的皇帝为他建筑了少林寺。后来
 
菩提达摩在这儿创立了禅宗。
 
运动员:就这些吗?
 
记者:故事不会这么短。
 
 
中国太太: 当然不。禅宗认为不经过长期的修练,是不
 
可能达到佛教的最高境界的,所以提倡用坐禅的方法修
 
练。坐禅的和尚们常常会在坐禅的时候睡着, 所以很多
 
少林和尚也练功夫。他们的功夫不断发展,就成为了现在
 
的少林功夫。
 
运动员:谢谢你告诉我们这个故事。我们永远不会忘记的。
 
记者:我也练过功夫。
 
中国太太:练一下给我们看看!
 
记者:好。
Tobias übt Gongfu
 
运动员,中国太太: 太好了,太好了!
记者:谢谢。再见!
中国太太,运动员:再见!
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Tobis geht weiter.
 
记者:现在我想到街上走走,看看北京人的日常生活。
 
那儿有一家结婚礼服点。 我过去看看。
(Vor dem Hochzeitskleider-LadenTobias lauscht.)
 
运动员 Isabell:你好!
 
吴方Viktoria:你好!你从哪里来?
 
运动员:我从德国来。我来北京参加奥运会。
 
吴方:欢迎你来北京!
 
运动员:谢谢!你叫什么名字?
 
吴方:我叫吴方。我下个月要结婚。现在我来找一件结婚
 
礼服。
 
运动员:恭喜!恭喜!你们认识多久了?
 
吴方:我们认识两年了。我们是在大学认识的。我在中学
 
当老师。我的未婚夫很英俊,他有一个很好的工作,赚很
 
多钱。
 
运动员:你们在哪儿举行婚礼?
 
 
 
吴方:我们在饭店结婚。我们请了很多亲朋好友。典礼结
束以后才开始密月旅行。
 
运动员:我们与你们的方式不一样。很多德国人在教堂举
 
行婚礼。牧师给他们証婚。然后男女交换戒指。
 
运动员:我想问你关于结婚的事。你们什么时候谈恋爱?
 
你们的父母有什么意见?
 
吴方:我们经常在大学的时候谈恋爱。父母平常都很关
 
心,但是不加以干涉。 中学的时候我们不准谈恋爱,因
 
为我们必须认真学习。
 
运动员:我们经常在十二岁时就有男朋友。我们先问对方
 
是否想成为我的男朋友。如果他愿意,我们就开始约会。
 
许多人并不真正喜欢对方,但这是一种时尚。
 
Ring...
运动员:喔,我要去训练了!我很高兴认识你,跟你谈话
 
很有意思。如果你有空儿,请来观看我们的比赛。
 
吴方:好,我会的。祝你在北京过得愉快!再见!
 
运动员:再见!
记者:啊!每一个国家都有它自己的习俗。 肚子饿了,
我去吃饭吧!
 
(im China-Restaurant)
记者:现在我在一家中餐饭馆,窗户上掛着宫灯,墙上掛
 
着很多书法和山水画,收音机里正播放着中国的歌曲。现
 
在饭馆里的人很多。他们大声地谈话。啊!那边有两个运
 
动员,我去跟他们谈谈!
 
记者:请问,我能加入你们的谈话吗?
 
运动员1.Annelie: 好啊!
 
运动员2.Meilian: 我们正在谈唱国歌的事情。
 
运动员 1: 我听说,你们常常唱国歌。
 
运动员 2 是的,我们对我们的国歌感到很骄傲。我们每
 
天上课以前唱国歌。在重要的集会我们也唱国歌。
 
运动员1:你觉得这样好吗?
 
运动员2:我觉得这是一件很重要,很严肃的事情。这是
 
我们的传统。唱完国歌以后我们精神很好,可以好好地进
 
行各种节目。我觉得,唱完国歌以后,我也可以训练得更
 
认真。
记者:在德国很不一样。我们在学校,在集会时不唱国
 
歌,只有在足球赛的时候才唱。
 
运动员2:唱国歌的时候你们有什么感觉?
 
记者:在德国唱国歌不重要,也不严肃。我们常常喝着啤
 
酒唱国歌。
 
运动员2:这很奇怪。我们两国的文化真是太不相同了。
 
做哪一项运动?
 
运动员1:我游泳。你呢?
 
运动员 2:我是长跑运动员。
 
运动员 1 你每天训练多久?
 
运动员 2 我每天训练五个小时。对不起,我要去
 
训练了。祝你成功!
 
运动员1 谢谢!再见!
 
运动员 2,记者:再见!
 
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记者:真有意思,我来采访奥运却认识了不少中国的文化!